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Das Behandlungsspektrum der Klinik umfasst alle Arten psychischer,
psychosoma- tischer und psychogener Störungen - soweit diese in das Fachgebiet
der psychosomatischen Medizin und Psychotherapie gehören und im Rahmen
einer offenen Einrichtung der
Krankenhausbehandlung zugänglich sind.
Darunter fallen die folgenden Erkrankungen:
Psychische Störungen:
Als psychische Störungen werden erhebliche Abweichungen vom Erleben
oder Verhalten psychisch gesunder Menschen bezeichnet. Dabei können das Denken,
das Fühlen und das Verhalten beeinträchtigt sein. Hinzu kommt ein subjektives
Leidensgefühl des Betroffenen.
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Patienten mit folgenden Diagnosen werden in der Klinik aufgenommen:
- Akute Belastungsreaktionen
- Psychogene Erschöpfungs- und Versagenszustände.
- Ängste und Phobien.
- Depressive Verstimmungen.
- Angst und Depression im Rahmen schwerer körperlicher Erkrankungen (z.B. Krebserkrankungen)
- posttraumatische Belastungsstörungen
Psychosomatische Störungen:
Unter Psychosomatik - abgeleitet vom griechischen psyche (Atem, Hauch, Seele)
und soma (Körper, Leib) - versteht man die Lehre von den Zusammen- hängen und
der gegenseitigen Beeinflussung von Seele und Körper des Menschen.
Die psychosomatischen Erkrankungen lassen sich in zwei Bereiche unterteilen:
Zum Einen in körperliche (somatoforme) Störungen, bei denen kein organischer
Befund nachweisbar ist und psychische Faktoren bei der Entstehung und
Aufrechterhaltung der Symptome eine bedeutsame Rolle spielen. Das bedeutet
nicht, dass der Betreffende "Nichts" hat - eine rein organmedizinische
Behandlung führt jedoch nicht zur Wiederherstellung der Gesundheit.
Zum Anderen in körperliche Krankheiten, deren Verlauf stark von der
psychischen Befindlichkeit des Patienten abhängig sind - z.B. Ess-Störungen
wie Anorexie und Bulimie. Psychosomatische Erkrankungen treten häufig auf -
schätzungsweise 20-30% aller Patienten, die zum Hausarzt gehen, leiden
unter einer solchen Erkrankung.
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In der Klinik werden Patienten mit folgenden Diagnosen behandelt:
- Funktionelle Beeinträchtigungen des Herzkreislaufsystems und der Atmung sowie des Magen-Darmtraktes.
- Funktionelle Störungen im Bereich der Muskeln und des Skelettsystems.
- Funktionelle Störungen der Sinnesorgane und des Nervensystems.
- Chronische Schmerzsyndrome.
- Essstörungen.
Behandlungskonzepte:
1. Somatoforme Störungen
Ein Behandlungsschwerpunkt der Klinik liegt auf somatoformen Störungen.
Diese gehören zu den psychosomatischen Erkrankungen und zeichnen sich dadurch
aus, dass kein die Beschwerden erklärendes organisches Korrelat zu finden ist.
Beispiele für Somatoforme Störungen sind funktionelle Schmerzsyndrome,
Fibromyalgie, chronisches Müdigkeitssyndrom und funktionelle neurologische Störungen.
Um die Behandlungsprogramme ansehen und drucken zu können benötigen Sie
den Acrobat Reader, den sie
hier
kostenlos herunterladen können.
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Das Behandlungsprogramm der Thure-von-Uexküll-Klinik zu diesem Störungsbild
kön- nen Sie hier herunterladen.
2. Essstörungen
Ein weiterer Behandlungsschwerpunkt liegt auf der Behandlung von Essstörungen,
d.h. Anorexie und Bulimie.
Hier finden Sie das Behandlungsprogramm zur Bulimie.
Das Behandlungsprogramm für anorektische Patienten können Sie hier herunterladen.
3. Spezifische berufliche Belastungen
Im Rahmen der Kooperation mit der Abteilung für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie der Uniklinik Freiburg unter der Leitung von Prof. Dr. Michael
Wirsching wird in der Thure-von-Uexküll-Klinik auch eine Gruppenintervention für Lehrer angeboten.
Das Gruppenprogramm ist auf sechs Doppelstunden angelegt, in denen Probleme
der be-rufsbezogenen Belastung bei Lehrern thematisiert werden.
4. Kontraindikationen:
Grundsätzlich können in der Klinik nur Behandlungen aufgrund einer freiwilligen
und von beiden Seiten erwünschten Behandlungsvereinbarung durchgeführt werden.
Folgende Krankheitsbilder können in der Thure-von-Uexküll-Klinik nicht behandelt werden:
- Akute Psychosen
- Hirnorganische Erkrankungen
- Suchterkrankungen
- Schwere psychische Erkrankungen, die mit akuter Suizidgefährdung einher- gehen
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